... weil sich energie effizienz 3-fach auszahlt

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Wissenswertes

Sonnenenergie statt dämmen?

Möchten Sie Ihr Haus energetisch sanieren, können aber die Fassade nicht nachdämmen?  Wenn ja, dann haben wir vielleicht den richtigen Lösungsansatz für Sie.

Oftmals ist es nicht möglich die Aussenmauer nachträglich zu dämmen, weil entweder die Architektur oder der Heimatschutz es nicht erlauben, die Kosten prohibitiv hoch wären oder Sie einfach das Aussehen Ihres Hauses nicht komplett verändern wollen. Da jedoch in den meisten Fällen die höchsten Wärmeverluste über die Aussenhaut entstehen, ist es dann meistens nicht mehr möglich das Haus sinnvoll zu sanieren.

Oder doch? Wir bei ee3 haben uns Gedanken über dieses Thema gemacht und glauben, dass es mit den sinkenden Kosten der Photovoltaik jetzt eine Alternative für viele Fälle gibt.

Die Grundidee ist, überall dort zu dämmen wo es kostengünstig, ästhetisch vertretbar und einfach ist und dann das Manko mit erneuerbarer Energie wettzumachen.

Dazu ein Beispiel für ein Einfamilienhaus mit  4 Bewohnern. Es hat einen Ölheizkessel für Heizung und Warmwasser der schon bald ersetzt werden muss, das Haus ist normal gedämmt (Baustandard der 80er Jahre) und die Fenster müssen auch schon bald erneuert werden.  Der jährliche Ölverbrauch ist um die 2000l, was in etwa 20‘000 kWh entspricht. (16‘000 kWh fürs Heizen und 4000 kWh fürs Warmwasser)

Nun wollen sie das Haus energetisch sanieren und haben gesehen, dass alleine die Dämmung der Aussenmauer mit Fr. 90‘000.- zu Buche schlägt. (Oder die Dämmung der Aussenmauer ist nicht möglich).

In einem solchen Fall schlagen wir von ee3 vor den folgenden Ansatz zu prüfen:

  •  Dämmen wo es günstig geht und Fenster ersetzen

Meistens können Sie im Keller und im Estrich einfach und kostengünstig nachdämmen. Zusammen mit dem Ersatz der alten Fenster kann damit oft eine Verbesserung von ca.  20% erreicht werden.  Ihr Energiebedarf sinkt damit schon mal auf ca. 16‘800 kWh pro Jahr.

  • Ölheizung mit Wärmepumpe  ersetzen

Anstatt den alten Heizkessel mit einem neuen zu ersetzen, fahren sie langfristig besser, wenn Sie eine Wärmepumpe einbauen.  Damit können Sie 2/3 der Energie gratis aus dem Erdreich oder der Umgebungsluft holen. Ihr Wärmeenergiebedarf ist dann also noch 6‘900 kWh. (1/3 der 16‘800 kWh fürs Heizen und 1/3 der 4000 kWh fürs Warmwasser)

  • Strom mit Photovoltaik generieren

Nehmen wir an mit den 90‘000 Fr. für die Aussenwanddämmung hätten sie die Heizverluste um weitere 40% reduziert. Sie hätten also 2200 kWh der Energie, die die Wärmepumpe fürs Heizen benötigt,  gespart.

Wenn sie nun diese 2200 kWh mit einer Photovoltaikanlage wettmachen wollen brauchen Sie unter günstigen Bedingungen eine Anlage mit einer Leistung von 2,2 kWp. Bei einer solchen Kleinanlage müssen Sie mit Kosten von ca. Fr. 20‘000 rechnen.  Es bleiben Ihnen also noch Fr. 70‘000.- für weitere Massnahmen oder fürs Sparbüchlein.

Schauen wir mal ob Sie noch weiter gehen können und den ganzen Energiebedarf der Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage abdecken können. Sie müssten dazu ungefähr eine 7 kWp Anlage einbauen die Sie ca. 55‘000.- kosten würde. Sie hätten also immer noch Fr. 35‘000.- übrig.

Jetzt können Sie damit aufs Ganze gehen und Ihr Haus in ein Plus-Energiehaus umbauen. Nehmen wir an Ihr Energiebedarf für Beleuchtung und Geräte ist 3000 kWh pro Jahr und Sie wollen noch 1000 kWh im Jahr Energie an Ihre Nachbarn abgeben. Vorausgesetzt Sie haben die nötige Dachfläche, brauchen Sie dazu eine 11 kWp Solaranlage, die Sie in etwa 80‘000.- kosten würde. Sie haben also immer noch 10‘000 Fr. in der Tasche, die Sie gewinnbringend investieren können um in 25 Jahren die Solaranlage zu ersetzen falls nötig.

Diese Betrachtungsweise funktioniert nur bei Sanierungen. Bei Neubauten sollten Sie unbedingt immer die Dämmung maximieren, da diese auch eine Versicherung für künftige hohe Energiepreise ist. Zudem wird die Dämmung für die gesamte Lebensdauer ausgelegt. Bei der Solaranlage rechnet man hingegen mit einer Lebensdauer von 25-30 Jahren.

Bei der Photovoltaik gibt es aber noch zwei Boni die Sie nicht vergessen sollten:

  • Förderung  und Steuerabzug

In vielen Kantonen wird die Photovoltaik mit Förderbeiträgen finanziell unterstützt und die Kosten können bei den Steuern in Abzug gebracht werden. Je nach Kanton und Ihren Einkommensverhältnissen können Sie damit die Kosten für die Solaranlage um mehrere tausend Franken verringern.

  • Kostendeckende  Einspeisevergütung (KEV)

Mit der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) wird in der Schweiz die Produktion von Solarstrom gefördert. Wie der Name sagt, erlaubt es die KEV den Solarstromproduzenten  den Strom zu einem Preis ans Netz zurück zu verkaufen, der die Gestehungskosten deckt. Sie können mit Ihrer Photovoltaikanlage auch in den Genuss der KEV kommen und somit ist die Anlage für Sie über die gesamte Lebensdauergerechnet  gratis. Im Moment hat es für die KEV noch einen Deckel und eine lange Warteliste. Aber mit den neu beschlossenen Massnahmen auf Bundesebene wird diese Warteliste jetzt zügig abgearbeitet und Sie haben eine gute Chance die Vergütung zu erhalten.

Sind Sie an einem solchen Ansatz Interessiert?  Dann kontaktieren Sie uns auf  041 716 42 20 oder via e-mail auf Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! auf oder einfach mit dem Kontaktformular.