... weil sich energie effizienz 3-fach auszahlt

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Wissenswertes

10 Energiespartipps im Haushalt

Wie kann ich ohne grosse Investitionen am einfachsten Energie sparen?

Untersuchungen zeigen, dass das Benutzerverhalten im Haushalt bis zu 300% Unterschied beim Energieverbrauch machen kann. Wir haben für Sie 10 einfache Tips zusammengestellt, damit Sie dieses Potential voll nützen können:

 

RAUMTEMPERATUR SENKEN

Das Heizen macht bis zu 70% des Energieverbrauchs im Haushalt aus. Daher macht es Sinn, hier ein besonderes Augenmerk zu haben. Die einfachste Massnahme ist die Raumtemperatur während der Heizperiode zu senken. Im Bereich 18 – 22 °C lässt es sich behaglich Wohnen. Jedes Grad Raumtemperatur weniger verringert die Heizkosten um etwa sechs Prozent. Senken Sie die Temperatur aber nur soweit, wie es Ihnen noch wohl ist. Die ideale Temperatur hängt auch von der Beschaffenheit der Wände und Böden ab. Bei kalten Wänden und Böden braucht es oft eine höhere Lufttemperatur um eine behagliche Wohnatmosphäre zu erreichen. Nachts können Sie die Temperatur bis zu 5 Grad ohne Komforteinbusse absenken. Sie können mit der Absenkung schon bis zu 2 Stunden vor dem Schlafengehen beginnen.

 

EINZELRAUMTEMPERATURREGELUNG

Stellen Sie sicher, dass Sie in jedem Raum die Temperatur separat einstellen können und somit kein Überschuss an Wärmeleistung erzeugt werden muss, um in allen Räume adäquat heizen zu können. Heizen Sie wenig benüzte Räume weniger oder gar nicht. Bei älteren Installationen funktioniert die Heizungssteuerung oft noch über einen einzigen Raumsensor in einem Referenzraum. Ergänzen Sie solche Heizsysteme mit zumindest einem temperaturgeregelten Ventil pro Raum bei den Heizkörpern. (z.B. Danfoss-Ventile)

 

ENERGIESPARENDE HAUSHALTSGERÄTE BENUTZEN

Achten Sie bei Haushaltgeräten auf den Energieverbrauch. Die Haushaltsgeräte machen einen grossen Anteil des Energieverbrauchs aus und ältere Geräte sind oft wahre Stromfresser.  Beim Neukauf achten Sie auf die Energieetikette.

 

WARMWASSER SPAREN

Wenn Sie Duschen anstatt Baden brauchen Sie schon mal dreimal weniger Warmwasser. Wenn Sie gerne lange unter der Dusche stehen, dann ist ein Sparduschkopf sicher eine gute Investition. Ohne Komforteinbusse könne Sie damit beim Duschen bis zu 50% Heisswasser sparen. Sie können natürlich sehr gut Warmwasser sparen indem Sie kälter oder ganz kalt duschen. Aber das ist nicht jedermanns Sache. Probieren Sie es mal aus, vor allem wenn Sie am Morgen duschen ist es richtig erfrischend und weckt auf. Gewöhnen Sie sich daran nicht unnötigerweise Warmwasser anzudrehen beim Händewaschen. Drehen Sie einfach  nur den Kaltwasserhahn an oder drehen Sie den Mischer ganz auf Kalt. Meistens reicht die Zeit sowieso nicht um auf das Warmwasser zu warten und somit werden nur die Leitungen unnötig aufgeheizt. Lassen Sie das Warmwasser nicht unnötig laufen. Oft wird aus Bequemlichkeit der Hahn offengelassen während man z.B. Zähne putzt oder rasiert. Gewöhnen Sie sich das ab und zeigen Sie auch ihren Kindern wie man es richtig macht.

 

RICHTIG LÜFTEN

Beim Lüften gehen ca. 10% der Heizenergie wieder verloren. Ein guter Luftaustausch ist jedoch wichtig, nicht zuletzt wegen der sonst enstehenden Feuchtigkeit die zu Schäden an der Bausubstanz führen kann. Lüften Sie mehrmals täglich kurz und kräftig anstatt die Fenster lange halb zu öffnen. Lassen Sie die Fenster während der Heizperiode nie über längere Zeit in der Kippstellung. Damit lassen Sie sonst kostbare Heizenergie durchgehend entweichen. Am Besten ist sogenanntes horizontales Lüften, wobei Sie auf beiden Seiten des Hauses mehrere Fenster ganz öffnen und einen richtigen Durchzug erzeugen.. Dann werden Sie in Kürze die neue (kältere) Luft förmlich spüren und dann sollten Sie die Fenster fest schließen. Man denkt zwar zuerst, dass die Abkühlung stark ist, aber wenn es bei nur wenigen Minuten bleibt, dann kühlen Wände und Böden nicht aus und die Raumluft wird nach weiteren wenigen Minuten wieder normal und angenehm, mit dem Unterschied, dass Ihre Wohnung und Sie erstmal wieder kräftig durchatmen können.

 

LICHTER LÖSCHEN UND SPARLAMPEN EINSETZEN

Das gute alte Lichter löschen gilt immer noch. Die Beleuchtung kann bis zu 15% des Energiebedarfs ausmachen. Löschen Sie daher das Licht wenn sie einen Raum verlassen. Wo immer möglich Energiesparlampen einsetzen. Vor allem die LED Technologie hat ein sehr gutes Potential die Glühlampen zu ersezten, da Sie neben dem kleinen Stromverbrauch und der lange Lebensdauer auch eine gute Schaltfestigkeit aufweist. Gute, lichtstarke LED Lampen gibt es noch nicht überall zu kaufen, daher kann ein Besuch beim Fachhändler hilfreich sein.

 

SPAREN BEIM WASCHEN

In manchen Haushalten kann das Waschen bis zu einem Drittel des Energiverbrauches ausmachen. Mit ein paar Grundregeln können Sie auch hier viel Energie und Geld sparen. Erste Regel ist immer mit der kleinstmöglichen Temperatur waschen. Viele heutige Waschmittel sind speziell fomuliert, so dass sie schon bei 40 Grad die volle Waschkraft entfalten. Wenn immer möglich eine volle Maschine waschen und am Schluss gut schleudern um den Trockner zu sparen. Bei Schmutzflecken vorher vorbehandeln, damit können sie sich ein zweites Waschen derselben Wäsche of ersparen.

 

BEWUSST KOCHEN

Beim Kochen gibt es viele kleine Tricks die Ihnen helfen ohne Komforteinbusse leicht Energie zu sparen. Verwenden Sie neuwertiges Kochgeschirr das auf den Herd und das Kochfeld passt. Damit sparen Sie schon bis zu 30% der Kochenergie. Deckel drauf beim Kochen, Backofen und Pfannen frühzeitig abstelllen und mit der Restwärme fertig kochen, nur soviel Wasser wie nötig verwenden und wenn möglich mit dem Schnellkochtopf kochen, sind weitere Tipps.

 

TUMBLER UND GESCHIRRSPÜLER VERMEIDEN

Der Tumbler ist ein unnötiger Energiefresser der zudem Ihren Kleidern schadet. Benutzen Sie ihn nur wenn es nicht anders geht. Im Winter können Sie die Kleider auch in der Wohnung trocknen. Dies hilft auch die sonst meistens zu trockene Luft zu befeuchten. Den Geschirrspüler besser nur gebrauchen wenn Sie ihn auch füllen können. Bei Kleinhaushalten fahren Sie besser wenn Sie das Geschirr gleich nach Gebrauch von Hand waschen. Spülen Sie das Geschirr immer sofort nach Gebrauch mit kaltem Wasser. Dadurch können Sie dann den Geschirrspüler im Spar-Modus bei niedriger Temperatur betreiben.

 

STANDBYVERLUSTE VERMEIDEN

Bei vielen elektronischen Haushaltgeräten summieren sich die Verluste beim Standby, also in der Bereitschaftsstellung, auf einen beträchtlichen Betrag. Verbinden Sie ihre Heimelektronikgeräte und PC und Peripheriegeräte über eine abschaltbare Stromleiste mit dem Netz. Damit können Sie Geräte die sie nicht dauernd brauchen vom Netz freischalten. Kaffeemaschinen immer nach Gerbrauch ganz auschalten weil viele Modelle im Standby weiterhin viel Strom verbrauchen. Mit einem einfachen Strommessgerät, das Sie zwischen Netz und Verbraucher schalten können, können Sie einfach feststellen welche Geräte bei Ihnen im Standby am meisten Strom verbrauchen. Schalten Sie diese Geräte wenn immer möglich aus oder ersetzen Sie sie mit einem energiesparenden Modell.